Typen von Studentenjobs
In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Studentenjobs, darunter:
- Hiwi-Stellen: Wissenschaftliche Hilfskräfte an Universitäten.
- Werkstudenten: Studenten, die in einem Unternehmen arbeiten und dabei relevante Berufserfahrung sammeln.
- Minijobs: Geringfügig entlohnte Tätigkeiten bis zu einer Verdienstgrenze von 520 Euro monatlich.
- Nebenjobs: Teilzeitstellen in unterschiedlichen Branchen wie Gastronomie, Einzelhandel oder Büroarbeit.
Arbeitszeitbeschränkungen
Studenten dürfen während des Semesters maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, um den Studierendenstatus und die damit verbundenen Vorteile nicht zu verlieren. In den Semesterferien kann die Arbeitszeit auf Vollzeit erhöht werden.
Steuerliche Regelungen
Verdienen Studenten weniger als den Grundfreibetrag von aktuell 10.908 Euro im Jahr, bleiben sie steuerfrei. Bei Überschreitung dieses Betrags müssen Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden.
Soziale Absicherung
Studenten sind in der Regel über die studentische Krankenversicherung abgesichert. Bei Überschreiten der 20-Stunden-Grenze oder Arbeiten in mehreren Jobs müssen Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet werden.
Jobportale und Vermittlungsstellen
- Online-Jobportale: Webseiten wie Indeed, StepStone oder Jobmensa.
- Universitäre Stellenbörsen: Jobbörsen und Career Center der Hochschulen.
- Agentur für Arbeit: Jobvermittlungen und Beratungsdienste der Bundesagentur für Arbeit.
Relevante Gesetzgebung
Studentenjobs unterliegen dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und dem Mindestlohngesetz (MiLoG). Diese Gesetze regeln Arbeitszeiten, Pausen und Mindestlohn.