Arten von weiterführenden Schulen
Nach der Grundschule wechseln deutsche Schüler in der Regel auf eine von mehreren Arten von weiterführenden Schulen. Dazu gehören das Gymnasium (universitätsvorbereitend), die Realschule (mittlere Bildung), die Hauptschule (berufsvorbereitend), die Gesamtschule (integrierend) und die Sonderschule (für Schüler mit speziellem Förderbedarf).
Öffentliche vs. private Schulen
Die meisten weiterführenden Schulen in Deutschland werden öffentlich finanziert, es gibt jedoch auch private Alternativen. Private Schulen bieten oft spezialisierte Programme und können unterschiedliche Gebührenstrukturen haben.
Noten und Bewertungen
Noten in Deutschland reichen üblicherweise von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Verschiedene Formen der Bewertung wie Prüfungen, Tests und mündliche Beteiligung tragen zur Endnote bei.
Wichtige Prüfungen
Das Abitur ist die Abschlussprüfung für Gymnasiasten und die Fachhochschulreife ist für diejenigen an beruflichen oder technischen Schulen. Diese Prüfungen sind entscheidend für den Übergang zur Hochschulbildung.
Dauer und Tagesablauf
Die weiterführende Schulbildung dauert sechs Jahre an einem Gymnasium, während Realschule, Hauptschule und Gesamtschule in der Regel vier bis sechs Jahre dauern. Die Schultage sind generell von Montag bis Freitag, mit variablen Stunden.
Kern- und Wahlfächer
Kernfächer wie Mathematik, Deutsch, Geschichte und Naturwissenschaften sind verpflichtend. Zusätzliche Fächer wie eine Fremdsprache können ebenfalls Teil des Lehrplans sein.
Übergang zur Hochschulbildung oder Berufsausbildung
Nach Abschluss können Schüler entweder eine höhere Bildung anstreben oder eine Berufsausbildung beginnen. Die Art des erworbenen Abschlusses, wie das Abitur oder die Fachhochschulreife, bestimmt oft den weiteren Weg.