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Ausbildungsaufbau

Ausbildungsaufbau und Ausbildungsinhalte in der Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten 2025

Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt meist schulisch an Berufsfachschulen. Sie umfasst theoretische Unterrichtseinheiten und praktische Phasen in Form von Praktika. Die Ausbildungsinhalte beinhalten medizinische Grundlagen, Dokumentationstechniken, Datenschutz, Informationsmanagement und IT-gestützte Archivierungssysteme.  

Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten gliedert sich in einen schulischen Teil an Berufsfachschulen und in praktische Abschnitte in Form von Pflichtpraktika. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Einige Bildungseinrichtungen bieten die Möglichkeit, die Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, wodurch sich die Dauer entsprechend verlängert.

Theoretischer Unterricht

Der theoretische Teil der Ausbildung findet an Berufsfachschulen für Medizinische Dokumentation statt. Die Unterrichtseinheiten sind in Module unterteilt, die verschiedene Themenbereiche abdecken. Dazu gehören medizinische Grundlagen, Dokumentationstechniken, Datenschutz, Qualitätsmanagement, sowie der Umgang mit Datenbanken und IT-gestützten Archivierungssystemen.

Praktische Ausbildungsphasen

Die praktische Ausbildung erfolgt in Form von Pflichtpraktika, die während der schulischen Ausbildung zu absolvieren sind. Diese Praktika finden in Krankenhäusern, Arztpraxen, Forschungsinstituten oder medizinischen Archiven statt. Die Praktikumsphasen ermöglichen es den Auszubildenden, die erlernten theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und praktische Fertigkeiten zu entwickeln.

Medizinische Grundlagen

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung sind die medizinischen Grundlagen. Dazu gehören Anatomie, Physiologie, Pathologie, sowie medizinische Terminologie. Diese Kenntnisse sind essenziell für die korrekte Erfassung, Klassifikation und Dokumentation medizinischer Daten.

Dokumentationstechniken

In der Ausbildung lernen die angehenden Medizinischen Dokumentationsassistenten verschiedene Techniken zur systematischen Erfassung und Verwaltung von Patientendaten. Dazu gehören Kodierungssysteme wie ICD (International Classification of Diseases) und OPS (Operationen- und Prozedurenschlüssel), die zur Klassifizierung von Diagnosen und Behandlungen verwendet werden.

IT-gestützte Archivierungssysteme

Ein weiterer wichtiger Ausbildungsinhalt ist der Umgang mit modernen IT-Systemen zur Archivierung und Verwaltung medizinischer Daten. Auszubildende lernen den Einsatz von Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronische Patientenakten (ePA) und spezielle Archivierungstechnologien kennen.

Datenschutz und Informationssicherheit

Datenschutz ist in der medizinischen Dokumentation von höchster Bedeutung. In der Ausbildung werden rechtliche Grundlagen wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Patientenrechtegesetz vermittelt. Die Auszubildenden lernen, wie sie Patientendaten sicher erfassen, speichern und weitergeben.

Qualitätsmanagement

Die Ausbildung vermittelt Grundlagen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen. Dazu gehören Methoden zur Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Dokumentation von Arbeitsabläufen. Diese Kenntnisse sind wichtig für die Einhaltung von Standards in medizinischen Einrichtungen.

Informationsmanagement

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Informationsmanagement. Auszubildende lernen, medizinische Daten systematisch zu erfassen, zu strukturieren und auszuwerten. Dazu gehört auch die Erstellung von Statistiken und Berichten für medizinische und administrative Zwecke.

Kommunikation und Teamarbeit

Da Medizinische Dokumentationsassistenten eng mit Ärzten, Pflegekräften und Verwaltungsmitarbeitern zusammenarbeiten, sind Kommunikationsfähigkeiten und Teamarbeit ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Rollenspiele und Fallstudien fördern die Entwicklung dieser sozialen Kompetenzen.

Prüfungsanforderungen

Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Diese besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Die Prüfung umfasst alle relevanten Ausbildungsinhalte wie medizinische Grundlagen, Dokumentationstechniken, IT-Systeme und Datenschutz. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „Medizinischer Dokumentationsassistent“.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung bestehen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel der Fachwirt im Gesundheitswesen oder ein Studium im Bereich Medizinische Informatik oder Gesundheitsmanagement. Diese Weiterbildungen eröffnen zusätzliche Karrierechancen im Gesundheitswesen.

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