Berufe in den Bereichen Geologie, Geografie und Meteorologie konzentrieren sich auf die Erforschung, Analyse und Anwendung von Erkenntnissen über die Erde, ihre Ressourcen, räumliche Strukturen und Wetterphänomene. In der Geologie untersuchen Geologen die Entstehung, Zusammensetzung und Struktur von Gesteinen und Böden. Sie arbeiten in der Rohstofferkundung, der Baugrundanalyse, der Umweltgeologie oder im Bereich der Geothermie. Ihre Aufgaben umfassen Bodenprobenentnahmen, geophysikalische Messungen und die Erstellung von geologischen Gutachten. In der Geografie analysieren Fachkräfte räumliche Strukturen und Prozesse, etwa für Stadtplanung, Verkehrsplanung oder Umweltmanagement. Geografen erfassen und interpretieren geografische Daten und erstellen Karten, Raumpläne und Modelle für wirtschaftliche und ökologische Planungen. In der Meteorologie befassen sich Meteorologen mit der Wetterbeobachtung, -vorhersage und der Klimaforschung. Sie analysieren atmosphärische Daten, entwickeln Wettermodelle und informieren Behörden, Unternehmen und die Öffentlichkeit über Wetterlagen und Klimaveränderungen. Diese Berufe erfordern analytisches Denken, technisches Verständnis, Kenntnisse in Naturwissenschaften sowie den sicheren Umgang mit Messgeräten und Computermodellen. Geologie, Geografie und Meteorologie tragen in Deutschland zur Ressourcennutzung, Umweltplanung und Klimaforschung bei.