Schulzeugnisse
Schulzeugnisse sind der Nachweis für den schulischen Werdegang und die Erfüllung der formalen Zugangsvoraussetzungen. Bei der Bewerbung als Medizinischer Dokumentationsassistent wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder ein höherwertiger Abschluss verlangt.
- Gute Noten in relevanten Fächern: Biologie, Mathematik, Informatik und Deutsch.
- Beglaubigte Kopien: Einige Einrichtungen verlangen beglaubigte Kopien der Zeugnisse.
Praktikumsnachweise
Praktikumsnachweise belegen praktische Erfahrungen im medizinischen, administrativen oder IT-Bereich. Sie stärken die Bewerbung und zeigen das Interesse und die Eignung für den Beruf.
Inhalte eines Praktikumsnachweises:
- Name und Adresse der Einrichtung
- Zeitraum des Praktikums
- Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten
- Unterschrift und Stempel der Einrichtung
Zertifikate über Zusatzqualifikationen
Zertifikate ergänzen die Bewerbung und zeigen zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten. Relevante Zertifikate für Medizinische Dokumentationsassistenten sind:
- EDV-Kurse: Microsoft Office (Word, Excel), Datenbanken, Krankenhausinformationssysteme.
- Medizinische Grundkurse: Kurse zu medizinischer Terminologie oder Grundlagen der Anatomie.
- Datenschutzschulungen: Schulungen zu Datenschutzrichtlinien (DSGVO) und IT-Sicherheit.
- Sprachzertifikate: Fremdsprachenkenntnisse (z. B. Englisch für medizinische Berufe).
Ärztliches Attest
Einige Einrichtungen verlangen ein ärztliches Attest, das die gesundheitliche Eignung bestätigt. Es dient als Nachweis, dass keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, die die Tätigkeit als Medizinischer Dokumentationsassistent beeinträchtigen könnten.
Inhalte eines ärztlichen Attests:
- Bestätigung der körperlichen und geistigen Eignung
- Unterschrift und Stempel des Arztes
Empfehlungsschreiben
Empfehlungsschreiben von Lehrern, Praktikumsbetreuern oder ehemaligen Arbeitgebern bieten eine externe Einschätzung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen des Bewerbers.
Inhalte eines Empfehlungsschreibens:
- Kurze Vorstellung des Verfassers
- Beschreibung der Zusammenarbeit
- Bewertung der Fähigkeiten und Arbeitsweise
- Empfehlung für die angestrebte Tätigkeit
Reihenfolge der Anlagen
Die Anlagen sollten in einer logischen und übersichtlichen Reihenfolge sortiert werden. Eine gängige Struktur ist:
- Schulzeugnisse
- Praktikumsnachweise
- Zertifikate über Zusatzqualifikationen
- Ärztliches Attest (falls gefordert)
- Empfehlungsschreiben
Tipps für die Zusammenstellung der Anlagen
- Vollständigkeit prüfen: Alle geforderten Dokumente beilegen.
- Gute Lesbarkeit: Hochwertige Kopien oder Scans erstellen.
- Format: Einheitliches Dateiformat (PDF) für digitale Bewerbungen.
- Dateinamen: Klare und strukturierte Bezeichnung der Dateien (z. B. „Max_Mueller_Zeugnisse.pdf“).