Schulabschluss als Grundvoraussetzung
Für die Ausbildung zum Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten ist in der Regel ein Hauptschulabschluss ausreichend. Häufig bevorzugen Apotheken jedoch Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss), da die Ausbildung kaufmännische und pharmazeutische Grundkenntnisse vermittelt. Ein höherer Abschluss kann die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zusätzlich verbessern.
Persönliche Eignung für den Beruf
Ein unmittelbarer Start in die pharmazeutische Branche erfordert bestimmte persönliche Eigenschaften. Zu den wichtigsten gehören Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung. Da Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte oft direkten Kontakt zu Kunden haben, sind Freundlichkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild ebenfalls wichtig.
Fachliche Vorkenntnisse und Kompetenzen
Für einen erfolgreichen Einstieg in die pharmazeutische Ausbildung sind grundlegende mathematische Kenntnisse von Vorteil, da Berechnungen für Bestellungen oder Lagerverwaltung notwendig sind. EDV-Kenntnisse erleichtern die Arbeit mit speziellen Apotheken-Softwareprogrammen. Erste Erfahrungen im kaufmännischen Bereich, etwa durch Praktika, können die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern.
Gesundheitliche Eignung
Der sofortige Einstieg ins Berufsleben als PKA setzt auch gesundheitliche Eignung voraus. Bewerber sollten körperlich fit sein, da das Arbeiten in der Apotheke das Heben und Tragen von Waren erfordert. Zudem kann ein ärztliches Attest verlangt werden, um die gesundheitliche Eignung zu bestätigen.
Auswahlverfahren und Bewerbung
Apotheken wählen Bewerber für die Ausbildung nach Bewerbungsgesprächen oder Praktika aus. Ein gut strukturiertes Anschreiben, ein vollständiger Lebenslauf und relevante Zeugnisse sind entscheidend für den erfolgreichen Zugang zur Ausbildung. Praktika vor der Bewerbung erhöhen die Chancen auf einen sofortigen Einstieg ins Berufsleben.