Struktur des Lebenslaufs
Der Lebenslauf für die Bewerbung als Medizinischer Dokumentationsassistent sollte eine klare und übersichtliche Struktur haben. Ein tabellarischer Aufbau hat sich als Standard bewährt. Die wichtigsten Abschnitte sind:
- Persönliche Daten
- Schulischer Werdegang
- Praktische Erfahrungen
- IT-Kenntnisse
- Sprachkenntnisse
- Zusatzqualifikationen
- Hobbys und Interessen
Persönliche Daten
Die persönlichen Daten sollten am Anfang des Lebenslaufs stehen und enthalten:
- Vor- und Nachname
- Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort)
- Telefonnummer (Festnetz oder Mobil)
- E-Mail-Adresse (seriöse Adresse, z. B. vorname.nachname@email.de)
- Geburtsdatum und -ort (optional)
- Foto (professionelles Bewerbungsfoto, optional)
Beispiel:
Max Müller Musterstraße 10 12345 Musterstadt Telefon: 01234 567890 E-Mail: max.mueller@email.de Geburtsdatum: 01.01.2004, Musterstadt
Schulischer Werdegang
Hier wird der schulische Bildungsweg in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgelistet (die aktuellste Station zuerst). Wichtig sind:
- Zeitraum (Monat/Jahr – Monat/Jahr)
- Name der Schule
- Ort der Schule
- Abschluss (z. B. Realschulabschluss, Abitur)
Beispiel:
08/2018 – 07/2024 Muster-Realschule, Musterstadt Mittlere Reife, Schwerpunkt: Biologie und Informatik 08/2014 – 07/2018 Muster-Grundschule, Musterstadt
Praktische Erfahrungen
Praktische Erfahrungen sind besonders wichtig für den Beruf des Medizinischen Dokumentationsassistenten. Hier sollten alle relevanten Praktika oder beruflichen Tätigkeiten aufgeführt werden:
- Zeitraum (Monat/Jahr – Monat/Jahr)
- Name der Einrichtung
- Ort der Einrichtung
- Tätigkeiten und erlernte Fähigkeiten
Beispiel:
02/2023 – 03/2023 Städtisches Krankenhaus Musterstadt, Abteilung für Patientenverwaltung - Erfassung und Archivierung von Patientendaten - Einführung in die Nutzung von Krankenhausinformationssystemen - Unterstützung bei der Kodierung von Diagnosen mit ICD-Codes 07/2022 – 08/2022 Arztpraxis Dr. Müller, Musterstadt - Pflege von Patientenakten - Einführung in Datenschutzrichtlinien - Terminverwaltung und Ablage von Dokumenten
IT-Kenntnisse
IT-Kenntnisse sind für den Beruf des Medizinischen Dokumentationsassistenten von großer Bedeutung. Hier sollten die Programme und Systeme aufgeführt werden, mit denen der Bewerber vertraut ist. Eine Selbsteinschätzung des Kenntnisstands ist ebenfalls hilfreich.
Beispiel:
IT-Kenntnisse: - Microsoft Office (Word, Excel, PowerPoint): Fortgeschritten - Datenbanken (Microsoft Access): Grundkenntnisse - Krankenhausinformationssysteme: Grundkenntnisse - Elektronische Patientenakten (ePA): Grundkenntnisse
Sprachkenntnisse
Sprachkenntnisse sind ein weiterer wichtiger Punkt im Lebenslauf. Bewerber sollten ihre Kenntnisse in Fremdsprachen mit dem entsprechenden Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) angeben:
Beispiel:
Sprachkenntnisse: - Englisch: B2 (gut) - Französisch: A2 (Grundkenntnisse)
Zusatzqualifikationen
Zusatzqualifikationen zeigen, dass der Bewerber über zusätzliche Kompetenzen verfügt. Dazu gehören:
- EDV-Kurse: Kurse zu Microsoft Office, Datenbanken oder spezifischen Dokumentationsprogrammen
- Medizinische Grundkurse: Schulungen in medizinischer Terminologie oder Anatomie
- Datenschutzschulungen: Kenntnisse der DSGVO und IT-Sicherheit
Beispiel:
Zusatzqualifikationen: - 04/2022: EDV-Kurs „Microsoft Office für Einsteiger“, VHS Musterstadt - 06/2021: Schulung „Datenschutz im Gesundheitswesen“, Online-Kurs - 11/2020: Sprachzertifikat Englisch B2, Cambridge Institut
Hobbys und Interessen
Hobbys und Interessen geben dem Arbeitgeber einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers. Sinnvoll sind Hobbys, die für den Beruf relevant sind oder soziale Kompetenzen fördern:
- Hobbys, die Genauigkeit erfordern: Fotografie, Modellbau
- Hobbys, die Teamfähigkeit fördern: Mannschaftssportarten
- Hobbys, die IT-Kenntnisse zeigen: Programmieren, Arbeiten mit Datenbanken
Beispiel:
Hobbys und Interessen: - Fotografie (Organisation und Archivierung von Bildern) - Programmieren von kleinen Anwendungen - Basketball im Verein (Teamarbeit und Kommunikation)
Tipps für die Gestaltung des Lebenslaufs
- Übersichtlichkeit: Klarer Aufbau mit Absätzen und Überschriften.
- Vollständigkeit: Alle relevanten Informationen angeben.
- Aktualität: Lebenslauf regelmäßig aktualisieren.
- Rechtschreibung: Fehlerfreie Formulierungen verwenden.
- Design: Einheitliche Schriftart (z. B. Arial oder Calibri, Größe 11-12).
- Länge: Maximal zwei Seiten.
Reihenfolge der Abschnitte
Die Abschnitte sollten in folgender Reihenfolge angeordnet werden:
- Persönliche Daten
- Schulischer Werdegang
- Praktische Erfahrungen
- IT-Kenntnisse
- Sprachkenntnisse
- Zusatzqualifikationen
- Hobbys und Interessen