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Techniker

Techniker als Aufstiegsfortbildung nach der Ausbildung 2025

Techniker als Aufstiegsfortbildung nach der Ausbildung qualifiziert Fachkräfte in technischen Berufen für höhere Aufgaben in der Technik, Entwicklung, Konstruktion und Produktionsleitung. Techniker übernehmen Führungsaufgaben in technischen Abteilungen, arbeiten an Projekten oder leiten Teams in verschiedenen Industriebereichen. Die Weiterbildung zum Techniker ist eine praxisorientierte Alternative zu einem Ingenieurstudium und wird in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten.

Voraussetzungen

Für die Weiterbildung zum Techniker ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen Beruf sowie mehrjährige Berufserfahrung Voraussetzung. Die Dauer der Berufspraxis variiert, liegt aber typischerweise bei mindestens einem Jahr. Darüber hinaus setzen viele Techniker-Schulen einen mittleren Bildungsabschluss voraus.

Struktur der Technikerweiterbildung

Die Ausbildung zum Techniker ist in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit möglich und dauert in Vollzeit etwa zwei Jahre. Die Ausbildung gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Fachtheorie: Vermittlung vertiefter Kenntnisse in der jeweiligen technischen Fachrichtung
  • Fachpraxis: Praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse in Laboren, Werkstätten oder Projekten
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen: Vermittlung von Kenntnissen in Unternehmensführung, Projektmanagement und Personalwesen
  • Berufs- und Arbeitspädagogik: Optionaler Erwerb der Ausbildereignungsprüfung (AdA-Schein) zur Befähigung, Lehrlinge auszubilden

Fachrichtungen des Technikers

Die Weiterbildung zum Techniker ist in verschiedenen Fachrichtungen möglich, die auf spezifische technische Branchen und Tätigkeitsbereiche ausgerichtet sind. Zu den häufigsten Fachrichtungen gehören:

  • Staatlich geprüfter Techniker für Maschinentechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Mechatronik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Bau- und Vermessungstechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Chemietechnik

Berufliche Perspektiven

Mit dem Abschluss als staatlich geprüfter Techniker eröffnen sich vielfältige berufliche Möglichkeiten in der Industrie und im Handwerk. Techniker übernehmen häufig leitende Positionen in technischen Abteilungen, sind für die Planung und Durchführung technischer Projekte verantwortlich oder arbeiten in der Entwicklung und Konstruktion. Sie finden Beschäftigung in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, der Elektrotechnik, im Bauwesen und vielen weiteren Branchen. Darüber hinaus ermöglicht der Technikerabschluss den Zugang zu höheren Positionen im technischen Management.

Technikerprüfung

Die Prüfung zum staatlich geprüften Techniker besteht aus schriftlichen und praktischen Prüfungen, die die fachlichen Kenntnisse in der gewählten Fachrichtung sowie allgemeine betriebswirtschaftliche und technische Fähigkeiten abdecken. Teil der Abschlussprüfung ist in der Regel auch ein Projekt, bei dem praktische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden müssen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach dem Abschluss als Techniker gibt es die Möglichkeit, weitere Qualifikationen zu erwerben, wie z. B. ein Studium in den Bereichen Ingenieurwesen oder Betriebswirtschaft. Viele Fachhochschulen erkennen den Technikerabschluss an und gewähren Zugang zu entsprechenden Studiengängen. Auch eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt ist eine häufige Option, um die Karriere weiter voranzutreiben.

Förderung und Finanzierung

Die Weiterbildung zum Techniker kann durch das Aufstiegs-BAföG gefördert werden. Diese finanzielle Unterstützung besteht aus einem Zuschuss sowie einem zinsgünstigen Darlehen, das nach bestandener Prüfung teilweise erlassen wird.

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