Reflexion des Gesprächs
Nach dem Bewerbungsgespräch ist es hilfreich, den Verlauf des Gesprächs zu reflektieren. Bewerber sollten sich fragen, welche Teile des Gesprächs besonders gut liefen und wo Verbesserungspotenzial besteht. Dazu gehört auch die Analyse der eigenen Antworten: Wurden die Fragen klar und strukturiert beantwortet? Wurde die eigene Motivation überzeugend dargestellt? Diese Reflexion hilft, bei zukünftigen Gesprächen sicherer und besser vorbereitet zu sein.
Dankesmail senden
Eine kurze, höfliche Dankesmail an die Gesprächspartner ist nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch eine gängige Praxis. In dieser Mail sollten sich Bewerber für das Gespräch und die Gelegenheit, sich vorzustellen, bedanken. Es ist zudem sinnvoll, das eigene Interesse an der Ausbildungsstelle noch einmal zu bekräftigen. Eine Dankesmail sollte spätestens ein bis zwei Tage nach dem Gespräch versendet werden, um zeitnah nach dem Termin den Kontakt aufrechtzuerhalten. Eine formelle, aber freundliche Tonalität ist dabei angebracht.
Warten auf Rückmeldung
Nach dem Gespräch beginnt in der Regel die Wartezeit auf eine Rückmeldung des Unternehmens. Oft gibt es im Gespräch einen Hinweis darauf, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Sollte dieser Zeitraum verstreichen, ist es vollkommen legitim, höflich nachzufragen. Eine Nachfassmail kann nach etwa zwei Wochen versendet werden, falls keine Antwort eingegangen ist. Es ist wichtig, dabei einen professionellen und geduldigen Ton zu wahren.
Vorbereitung auf Rückfragen
Es kann vorkommen, dass das Unternehmen nach dem Gespräch noch offene Fragen hat oder zusätzliche Informationen benötigt. Bewerber sollten auf solche Rückfragen vorbereitet sein und sicherstellen, dass sie alle benötigten Unterlagen, wie Zeugnisse oder Referenzen, schnell und vollständig nachreichen können. Auch in dieser Phase ist es wichtig, stets höflich und professionell zu bleiben.
Zwischenzeitlich Alternativen prüfen
Während der Wartezeit auf eine Rückmeldung ist es ratsam, weiterhin nach anderen Ausbildungsplätzen Ausschau zu halten. Auch wenn das Gespräch gut verlief, ist es sinnvoll, mehrere Optionen zu prüfen und weitere Bewerbungen zu versenden. Dies erhöht die Chancen auf eine Ausbildungsstelle und sorgt dafür, dass der Bewerber nicht allein auf eine Antwort wartet.
Feedback einholen
Falls die Bewerbung abgelehnt wird, ist es sinnvoll, höflich nach Feedback zu fragen. Unternehmen geben nicht immer von sich aus Rückmeldung zu den Gründen der Ablehnung, aber eine höfliche Anfrage kann wertvolle Informationen liefern, die für zukünftige Bewerbungen nützlich sind. Feedback sollte dabei immer als Chance zur Verbesserung betrachtet werden und nicht als Kritik.
Networking nach dem Gespräch
Nach einem persönlichen Bewerbungsgespräch kann es hilfreich sein, Kontakte zu den Gesprächspartnern zu pflegen, auch wenn es mit der Ausbildungsstelle nicht sofort klappt. Über Netzwerke wie LinkedIn kann eine Verbindung zu den Ansprechpartnern hergestellt werden, um für zukünftige Stellenangebote oder andere Chancen im Unternehmen im Gedächtnis zu bleiben. Ein höflicher und professioneller Umgang ist dabei essenziell.
Emotionale Verarbeitung
Nach einem intensiven Bewerbungsgespräch ist es normal, sich emotional mit dem Ausgang des Gesprächs zu beschäftigen. Bewerber sollten sich bewusst machen, dass nicht jedes Gespräch in einer Zusage enden muss, und eine Ablehnung oft nicht persönlich gemeint ist. Positive wie negative Erfahrungen aus dem Gespräch sollten genutzt werden, um sich weiterzuentwickeln und für zukünftige Bewerbungen zu verbessern.
Professionelle Erreichbarkeit sicherstellen
Nach dem persönlichen Gespräch sollten Bewerber sicherstellen, dass sie für eventuelle Rückmeldungen gut erreichbar sind. Dies beinhaltet die regelmäßige Überprüfung von E-Mails und Anrufen. Wichtig ist dabei, eine professionelle Mailbox-Nachricht und eine seriöse E-Mail-Signatur zu verwenden, falls der Arbeitgeber versucht, Kontakt aufzunehmen.
Vorbereitung auf ein mögliches zweites Gespräch
In einigen Fällen wird nach dem ersten persönlichen Gespräch ein zweites Gespräch vereinbart. Dies dient oft dazu, noch offene Fragen zu klären oder weitere Details über den potenziellen Auszubildenden zu erfahren. Bewerber sollten sich auf ein solches Zweitgespräch gut vorbereiten, indem sie sich auf die Themen des ersten Gesprächs besinnen und überlegen, welche Fragen noch auftauchen könnten. Dabei kann es hilfreich sein, sich selbst kritisch zu hinterfragen und gezielt an Schwachpunkten aus dem ersten Gespräch zu arbeiten.