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Mit Behinderung

Ausbildungsplatzsuche für Menschen mit Behinderung 2025

Die Ausbildungsplatzsuche für Menschen mit Behinderung wird durch spezielle Unterstützungsangebote, rechtliche Rahmenbedingungen und gezielte Förderprogramme erleichtert.

Berufsberatung der Arbeitsagentur

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine spezielle Berufsberatung für Menschen mit Behinderung an. Diese Berater sind auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung spezialisiert und unterstützen bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen. Sie helfen bei der Berufsorientierung, vermitteln in passende Ausbildungsbetriebe und unterstützen bei der Beantragung von Fördermitteln.

Integrationsämter und Reha-Teams

Die Integrationsämter und Reha-Teams der Arbeitsagentur bieten spezielle Programme für Menschen mit Behinderung an, um sie auf ihrem Weg in die Ausbildung zu unterstützen. Diese Teams koordinieren Maßnahmen, die auf die besonderen Bedürfnisse der Auszubildenden abgestimmt sind, und helfen dabei, geeignete Ausbildungsplätze zu finden.

Rehabilitationsmaßnahmen

Für Menschen mit Behinderung stehen spezielle Rehabilitationsmaßnahmen zur Verfügung, die sie auf eine Ausbildung vorbereiten sollen. Diese Maßnahmen kombinieren praktische und theoretische Ausbildung und berücksichtigen die individuellen Fähigkeiten und Einschränkungen der Teilnehmer. Oft werden diese Maßnahmen von Bildungsträgern oder Berufsförderungswerken durchgeführt.

Inklusionsbetriebe

Inklusionsbetriebe bieten Ausbildungsplätze speziell für Menschen mit Behinderung an. Diese Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auszubilden und zu beschäftigen. Inklusionsbetriebe bieten oft eine besonders unterstützende Arbeitsumgebung und achten darauf, die Ausbildung an die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenden anzupassen.

Unterstützung durch die Kammern

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern bieten spezielle Programme zur Förderung der Ausbildung von Menschen mit Behinderung an. Sie helfen bei der Suche nach Ausbildungsbetrieben, die sich auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung eingestellt haben, und unterstützen sowohl die Auszubildenden als auch die Betriebe während der Ausbildung.

Betriebliche Ausbildung mit Unterstützungsangeboten

Menschen mit Behinderung können eine betriebliche Ausbildung absolvieren, oft unterstützt durch spezielle Maßnahmen wie die „Assistierte Ausbildung“ oder den „Ausbildungszuschuss“. Diese Programme bieten zusätzliche Unterstützung, zum Beispiel durch Mentoren, die während der Ausbildung begleiten, oder durch finanzielle Anreize für den Ausbildungsbetrieb.

Berufsausbildungswerke (BAW)

Berufsausbildungswerke (BAW) bieten spezielle Ausbildungsprogramme für Menschen mit Behinderung an. Diese Einrichtungen sind darauf spezialisiert, Menschen mit Einschränkungen eine fundierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Neben der fachlichen Ausbildung bieten sie oft auch soziale und medizinische Betreuung an, um die Ausbildung optimal zu unterstützen.

Schwerbehindertenvertretung

In vielen Unternehmen gibt es eine Schwerbehindertenvertretung, die Menschen mit Behinderung in Ausbildungs- und Beschäftigungsfragen unterstützt. Diese Vertretung setzt sich dafür ein, dass Ausbildungsplätze an Menschen mit Behinderung angepasst werden und die notwendige Unterstützung während der Ausbildung bereitgestellt wird.

Förderprogramme und finanzielle Unterstützung

Es gibt verschiedene Förderprogramme, die speziell für Menschen mit Behinderung und deren Ausbildungsbetriebe zur Verfügung stehen. Dazu gehören finanzielle Unterstützungen wie die „Ausbildungszuschüsse“ oder die „Berufsausbildungsbeihilfe“ (BAB). Diese Fördermittel sollen sowohl die Ausbildung als auch die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt erleichtern.

Nachteilsausgleich in der Ausbildung

Menschen mit Behinderung haben während der Ausbildung Anspruch auf einen sogenannten Nachteilsausgleich. Dieser ermöglicht es, die Ausbildung an die individuellen Bedürfnisse anzupassen, etwa durch längere Prüfungszeiten oder spezielle Hilfsmittel. Der Nachteilsausgleich soll sicherstellen, dass alle Auszubildenden faire Chancen haben, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

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