Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbungsunterlagen bestehen in der Regel aus einem Bewerbungsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und Kopien der letzten Zeugnisse. Optional können auch Praktikumsbescheinigungen oder Arbeitsproben beigefügt werden. Besonders wichtig ist, dass alle Dokumente fehlerfrei und in einer klaren, gut lesbaren Form vorliegen.
Bewerbungsschreiben
Das Bewerbungsschreiben sollte präzise formuliert sein und dem potenziellen Ausbildungsbetrieb einen Überblick über die Motivation des Bewerbers geben. Es ist wichtig, klar darzustellen, warum der Bewerber an dem Ausbildungsberuf und dem jeweiligen Unternehmen interessiert ist. Das Schreiben beginnt üblicherweise mit der Anrede und einer kurzen Vorstellung. Danach sollte der Bewerber seine Interessen und Stärken im Zusammenhang mit der Ausbildung erwähnen. Ein Bezug auf relevante Praktika oder Schulfächer, die mit der Ausbildung im Zusammenhang stehen, stärkt die Bewerbung. Das Schreiben endet mit einem freundlichen Hinweis auf die Bereitschaft zu einem persönlichen Gespräch und der Verabschiedung.
Lebenslauf
Der Lebenslauf gibt eine Übersicht über den schulischen Werdegang und relevante Erfahrungen des Bewerbers. Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz reicht in der Regel ein einseitiger tabellarischer Lebenslauf. Dabei werden die persönlichen Daten, der schulische Werdegang, absolvierte Praktika, besondere Kenntnisse (zum Beispiel Sprachkenntnisse oder Computerkenntnisse) sowie Hobbys und Interessen aufgeführt. Wichtig ist, dass der Lebenslauf übersichtlich gestaltet ist und lückenlos alle relevanten Informationen enthält.
Zeugnisse und Anlagen
Zur Bewerbung für einen Ausbildungsplatz gehören die letzten Schulzeugnisse sowie gegebenenfalls Nachweise über absolvierte Praktika oder Nebenjobs. Diese Dokumente sollten sauber eingescannt und als PDF-Dateien beigefügt werden, falls die Bewerbung digital erfolgt. Im Falle einer postalischen Bewerbung ist auf qualitativ hochwertige Kopien zu achten. Die Zeugnisse geben dem Arbeitgeber einen Eindruck von den schulischen Leistungen und können ein entscheidender Faktor bei der Auswahl sein.
Fristen und Bewerbungswege
Viele Ausbildungsbetriebe veröffentlichen ihre Ausschreibungen für das kommende Ausbildungsjahr bereits im Sommer oder Herbst des Vorjahres. Es ist ratsam, sich frühzeitig zu informieren und die Bewerbung fristgerecht einzureichen. Bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz gibt es unterschiedliche Wege: Viele Unternehmen bevorzugen die digitale Bewerbung über ihre Karriereseite oder per E-Mail. Manche Betriebe akzeptieren jedoch auch weiterhin postalische Bewerbungen. Unabhängig vom Bewerbungsweg ist es wichtig, die Vorgaben des Unternehmens genau zu beachten und alle geforderten Unterlagen beizufügen.
Das Vorstellungsgespräch
Wird der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, ist dies ein positives Zeichen. In diesem Gespräch geht es darum, einen persönlichen Eindruck vom Bewerber zu bekommen und seine Motivation sowie seine Eignung für die Ausbildung zu überprüfen. Der Bewerber sollte sich gut auf das Gespräch vorbereiten, sich über das Unternehmen informieren und sich auf typische Fragen einstellen, die seine Stärken, Schwächen und Ziele betreffen.
Probearbeit und Eignungstests
In einigen Branchen oder bei bestimmten Ausbildungsberufen wird im Rahmen des Bewerbungsprozesses eine kurze Probearbeit oder ein Eignungstest durchgeführt. Diese Tests überprüfen in der Regel fachliche Grundkenntnisse, logisches Denken und manchmal auch persönliche Fähigkeiten wie Teamfähigkeit oder Stressresistenz. Eine gute Vorbereitung auf diese Tests ist wichtig, um den Anforderungen gerecht zu werden.