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Hobbys

Hobbys im Lebenslauf der Berwerbung für Ausbildungsplatz 2025

Hobbys im Lebenslauf können bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz in Deutschland einen positiven Eindruck hinterlassen, sofern sie richtig ausgewählt und formuliert werden. Sie bieten dem Arbeitgeber einen Einblick in die Persönlichkeit des Bewerbers und können wertvolle Soft Skills unterstreichen, die im beruflichen Alltag von Nutzen sein können.

Relevanz von Hobbys im Lebenslauf

Hobbys sind zwar kein Pflichtbestandteil eines Lebenslaufs, können jedoch eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Sie geben dem Arbeitgeber einen Einblick in die Interessen und Charakterzüge des Bewerbers. In der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz können Hobbys, die Fähigkeiten wie Teamarbeit, Durchhaltevermögen oder Kreativität betonen, einen positiven Eindruck hinterlassen. Allerdings sollten sie nur dann im Lebenslauf auftauchen, wenn sie tatsächlich einen Mehrwert bieten und gut zum angestrebten Ausbildungsberuf passen.

Wahl geeigneter Hobbys

Bei der Auswahl der Hobbys sollte der Bewerber darauf achten, Aktivitäten zu nennen, die für den Ausbildungsplatz oder die Branche relevant sein könnten. Sportliche Aktivitäten wie Fußball, Volleyball oder Mannschaftssportarten betonen Teamfähigkeit und Belastbarkeit. Kreative Hobbys wie Malen, Schreiben oder Musizieren können auf eine ausgeprägte Kreativität oder Durchhaltevermögen hinweisen. Hobbys, die handwerkliche Tätigkeiten umfassen, könnten wiederum in technischen Berufen als Vorteil wahrgenommen werden. Der Bewerber sollte vermeiden, Hobbys zu nennen, die möglicherweise negativ aufgefasst werden oder keinen Bezug zum Ausbildungsplatz haben.

Hobbys zur Darstellung von Soft Skills

Hobbys bieten eine hervorragende Möglichkeit, Soft Skills hervorzuheben, die für den Ausbildungsplatz wichtig sein könnten. Wer zum Beispiel regelmäßig Sport treibt, kann auf Disziplin und Zielstrebigkeit hinweisen. Gruppenaktivitäten wie Mannschaftssport oder ehrenamtliches Engagement zeigen Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke. Kreative Hobbys signalisieren oft Problemlösungskompetenz und Innovationsbereitschaft. Es ist ratsam, Hobbys nicht nur zu erwähnen, sondern auch kurz zu erläutern, welche Kompetenzen dadurch gestärkt werden.

Ehrenamt und soziales Engagement

Ehrenamtliches Engagement sollte unbedingt im Lebenslauf erwähnt werden, da es Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz unterstreicht. Wer in seiner Freizeit in einem Verein aktiv ist, sich sozial engagiert oder ehrenamtlich arbeitet, kann dies in den Hobbys besonders hervorheben. Dies zeigt dem Arbeitgeber, dass der Bewerber über den beruflichen Kontext hinaus Einsatzbereitschaft zeigt und Verantwortung übernimmt.

Beispiele geeigneter Hobbys

Geeignete Hobbys für einen Lebenslauf können beispielsweise sportliche Aktivitäten, kreative Tätigkeiten, musische Hobbys oder handwerkliche Interessen sein. Wer etwa Kampfsport betreibt, kann auf Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin hinweisen. Kreative Hobbys wie das Spielen eines Musikinstruments oder das Gestalten von Kunstwerken können auf künstlerische Fähigkeiten und Geduld hinweisen. Handwerkliche Hobbys wie Modellbau oder Heimwerken passen gut zu technischen oder handwerklichen Ausbildungsberufen.

Hobbys, die vermieden werden sollten

Es gibt auch Hobbys, die besser nicht im Lebenslauf erwähnt werden sollten. Tätigkeiten, die als extrem risikoreich gelten oder potenziell kontrovers sind, sollten vermieden werden, da sie beim Arbeitgeber Bedenken hervorrufen könnten. Ebenso sollte auf die Erwähnung von Hobbys verzichtet werden, die keinerlei Bezug zum Ausbildungsberuf haben oder sehr allgemein gehalten sind, wie etwa „Lesen“ oder „Musikhören“. Diese Hobbys bieten dem Arbeitgeber wenig Einblick in die Persönlichkeit und die Fähigkeiten des Bewerbers.

Hobbys im Lebenslauf richtig formulieren

Die Hobbys sollten im Lebenslauf kurz und prägnant dargestellt werden. Eine einfache Aufzählung ist möglich, jedoch kann es sinnvoll sein, einige Hobbys durch kurze Ergänzungen zu erläutern. Beispiel: „Fußball (Mannschaftskapitän seit 2 Jahren)“ oder „Fotografie (Schwerpunkte: Landschaft und Porträts)“. So erhält der Arbeitgeber nicht nur einen Überblick über die Freizeitaktivitäten, sondern auch über die damit verbundenen Fähigkeiten und Verantwortungen.

Positionierung der Hobbys im Lebenslauf

Die Hobbys sollten im Lebenslauf am Ende stehen, nach den relevanteren Abschnitten wie Ausbildung, Berufserfahrung und Qualifikationen. Sie dienen als Abrundung des Profils und sollten den Lebenslauf nicht dominieren. Der Bewerber sollte darauf achten, dass der Abschnitt kurz bleibt und die wesentlichen Informationen nicht überdeckt.

Bedeutung von Hobbys für Auszubildende ohne Berufserfahrung

Für Bewerber, die sich für einen Ausbildungsplatz bewerben und noch keine oder nur wenig Berufserfahrung haben, können Hobbys eine wichtigere Rolle spielen. Da in solchen Fällen oft die berufspraktischen Nachweise fehlen, können Hobbys helfen, die Persönlichkeit und relevante Soft Skills zu unterstreichen. Hobbys können dabei als Indikatoren für Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit oder Problemlösungskompetenz dienen, die dem Arbeitgeber zeigen, dass der Bewerber trotz fehlender Berufserfahrung ein geeignetes Profil mitbringt.

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