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Noten

Noten im Lebenslauf der Berwerbung für Ausbildungsplatz 2025

Bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz in Deutschland spielen Schulnoten eine wichtige Rolle, da sie oft als Indikator für die Leistungsfähigkeit und Eignung des Bewerbers angesehen werden. Noten sollten jedoch gezielt und strategisch im Lebenslauf angegeben werden, um den besten Eindruck zu hinterlassen.

Relevanz von Schulnoten

Schulnoten geben dem Arbeitgeber eine Vorstellung von den schulischen Leistungen des Bewerbers und können bei der Auswahl für einen Ausbildungsplatz entscheidend sein. Besonders bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze mit hoher Konkurrenz oder für Berufe, die bestimmte schulische Kenntnisse erfordern (z. B. Mathematik bei kaufmännischen Berufen), achten Arbeitgeber auf gute Noten in den relevanten Fächern. Noten dienen somit als eine Art Leistungsausweis, der die Fähigkeiten des Bewerbers widerspiegelt.

Welche Noten angegeben werden sollten

Im Lebenslauf sollten in der Regel die Noten der wichtigsten Fächer angegeben werden, die für den angestrebten Ausbildungsberuf relevant sind. Dazu gehören:

  • Abschlussnote des Schulabschlusses (z. B. Abitur, Realschulabschluss)
  • Noten in Kernfächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch
  • Noten in relevanten Fächern, die einen Bezug zur Ausbildung haben (z. B. Physik für technische Berufe, Wirtschaft für kaufmännische Berufe)

Die Noten sollten klar und übersichtlich im Abschnitt „Schulische Ausbildung“ oder „Bildungsweg“ dargestellt werden. Es reicht aus, die Note des jeweiligen Fachs in Klammern hinter den Fachnamen zu setzen.

Wann Noten weggelassen werden sollten

Es ist nicht zwingend erforderlich, jede Note im Lebenslauf aufzuführen. Wenn bestimmte Noten unterdurchschnittlich sind und keinen direkten Bezug zum Ausbildungsplatz haben, kann es sinnvoll sein, diese wegzulassen. Beispielsweise ist eine schlechte Note in Kunst oder Musik für eine Bewerbung als Industriekaufmann oder Mechatroniker irrelevant. Bewerber sollten sich darauf konzentrieren, ihre Stärken hervorzuheben und ihre schulischen Leistungen so zu präsentieren, dass sie zum angestrebten Beruf passen.

Abschlussnote und Zwischenzeugnisse

Besonders bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz ist es üblich, die Abschlussnote der zuletzt besuchten Schule anzugeben. Sollten Bewerber ihr Abschlusszeugnis noch nicht erhalten haben (z. B. bei Bewerbungen während des letzten Schuljahres), können sie die Noten des aktuellen Zwischenzeugnisses angeben. In diesem Fall sollte der voraussichtliche Abschluss ebenfalls erwähnt werden, etwa mit dem Zusatz „Voraussichtlicher Schulabschluss: [Datum]“.

Noten in Bezug auf den Ausbildungsplatz

Die angegebenen Noten sollten immer in einem logischen Zusammenhang zum Ausbildungsplatz stehen. Für technische Berufe wie Elektroniker oder Industriemechaniker sind gute Leistungen in Mathematik, Physik und Technik von Vorteil. Für kaufmännische Berufe wie Industriekaufmann oder Bürokaufmann werden häufig gute Noten in Mathematik und Wirtschaftslehre erwartet. Wer sich für einen Ausbildungsplatz im kreativen Bereich bewirbt, kann zudem gute Leistungen in Kunst oder gestalterischen Fächern hervorheben.

Alternative Möglichkeiten bei schwächeren Noten

Wenn die Schulnoten nicht besonders gut sind, gibt es alternative Möglichkeiten, um den Lebenslauf aufzuwerten. Praktische Erfahrungen wie relevante Praktika oder Nebenjobs, die für den Ausbildungsplatz von Bedeutung sind, können genauso wichtig sein wie Schulnoten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Fokus im Lebenslauf mehr auf praktische Erfahrungen und persönliche Stärken zu legen und nur die relevantesten Noten zu nennen.

Schulnoten in Kombination mit Soft Skills

Noten allein geben oft nicht das vollständige Bild der Fähigkeiten eines Bewerbers wieder. Deshalb sollten Bewerber im Lebenslauf auch auf Soft Skills eingehen, die sie aus schulischen oder außerschulischen Aktivitäten erworben haben. Beispielsweise können Engagement in Schulprojekten, Schülervertretungen oder ehrenamtliche Tätigkeiten im Lebenslauf erwähnt werden, um Teamfähigkeit, Eigeninitiative oder Verantwortungsbewusstsein zu unterstreichen. Diese Fähigkeiten können insbesondere dann hilfreich sein, wenn die Noten nicht durchgängig hervorragend sind.

Angabe von Noten im tabellarischen Lebenslauf

Im Lebenslauf werden Noten in der Regel in tabellarischer Form unter dem Abschnitt „Schulische Ausbildung“ aufgeführt. Ein typischer Eintrag könnte wie folgt aussehen:

  • 2020 – 2023: Realschule Musterstadt, Abschluss: Mittlere Reife (Durchschnittsnote 2,0)
  • Fächer: Mathematik (2), Deutsch (3), Englisch (1), Physik (2)

Die Noten der wichtigsten Fächer können in Klammern direkt hinter dem Fach angegeben werden, sodass der Arbeitgeber einen schnellen Überblick über die schulischen Leistungen erhält.

Bedeutung der Schulnoten in verschiedenen Branchen

In einigen Branchen spielen Schulnoten eine größere Rolle als in anderen. In technischen Berufen wird besonders auf gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern geachtet. In kaufmännischen Berufen sind solide Mathematikkenntnisse und gute Deutsch- und Englischkenntnisse wichtig. Für kreative Ausbildungsplätze, wie in der Medienbranche, können hingegen praktische Erfahrungen und kreative Arbeiten wichtiger sein als schulische Noten. Bewerber sollten sich daher im Vorfeld über die Anforderungen des Ausbildungsplatzes informieren und ihre Noten entsprechend präsentieren.

Zeugnisse als Anhang zur Bewerbung

Die genauen Noten können auch durch das Beifügen der Schulzeugnisse zur Bewerbung dokumentiert werden. In der Regel wird das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Schulzeugnis als Anhang zur Bewerbung beigefügt. Dies ist besonders bei Online-Bewerbungen wichtig, da der Arbeitgeber so einen umfassenden Überblick über die schulischen Leistungen erhält. Bewerber sollten sicherstellen, dass die Zeugnisse aktuell und vollständig sind, um keine wichtigen Informationen zu übersehen.

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