Fahrtroute und Pünktlichkeit
Vor einem Bewerbungsgespräch vor Ort sollte der Anfahrtsweg frühzeitig geplant werden. Bewerber sollten die genaue Adresse des Unternehmens kennen und sich bereits im Voraus über die beste Route informieren. Je nach Verkehrsmittel (Auto, öffentliche Verkehrsmittel) sollten ausreichend Zeitreserven für unvorhergesehene Verzögerungen, wie Staus oder Verspätungen, eingeplant werden. Pünktlichkeit ist ein wesentlicher Faktor, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, und es wird empfohlen, etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Termin im Unternehmen zu sein.
Dokumente bereithalten
Es ist wichtig, alle relevanten Bewerbungsunterlagen zum Gespräch mitzubringen. Dazu gehören der Lebenslauf, das Anschreiben, Zeugnisse und gegebenenfalls Referenzen. Diese sollten in einer sauberen Bewerbungsmappe gut organisiert sein. Auch ein Notizblock und ein Stift können nützlich sein, um während des persönlichen Gesprächs wichtige Informationen zu notieren. Manche Unternehmen erwarten, dass der Bewerber eine ausgedruckte Version seiner Bewerbungsunterlagen mitbringt, auch wenn diese bereits digital vorliegen.
Dresscode beachten
Die Wahl der Kleidung ist vor einem persönlichen Vorstellungsgespräch besonders wichtig, da der erste Eindruck zählt. Die Kleidung sollte sauber, gepflegt und dem Unternehmen sowie der Branche angemessen sein. In konservativen Branchen, wie dem Bankwesen oder der Verwaltung, ist formelle Kleidung angebracht. In kreativen oder handwerklichen Berufen darf der Stil etwas lockerer sein, sollte jedoch immer einen professionellen Eindruck hinterlassen.
Körpersprache im direkten Gespräch
Bei einem Bewerbungsgespräch vor Ort spielt die Körpersprache eine große Rolle. Der erste Händedruck sollte fest, aber nicht zu stark sein. Eine aufrechte Körperhaltung und offener Blickkontakt signalisieren Selbstbewusstsein und Interesse. Während des Gesprächs sollte aktiv zugehört und gelegentlich genickt werden, um Aufmerksamkeit zu zeigen. Nervöse Gesten wie das Spielen mit den Händen oder häufiges Zappeln sollten vermieden werden, um Ruhe und Kontrolle auszustrahlen.
Vorbereitung auf den ersten Eindruck
Der erste Eindruck beginnt bereits beim Betreten des Unternehmens. Freundlichkeit gegenüber dem Empfangspersonal, eine höfliche Begrüßung und respektvolles Verhalten signalisieren dem potenziellen Arbeitgeber Professionalität und gute Umgangsformen. Auch das Verhalten im Wartebereich kann bereits von Mitarbeitern beobachtet werden, weshalb ein ruhiger, entspannter Auftritt von Vorteil ist.
Übung der Begrüßung und Vorstellung
Zu Beginn des Gespräches wird in der Regel eine kurze Vorstellungsrunde durchgeführt. Hier sollten Bewerber ihre Selbstpräsentation gut vorbereitet haben. Dabei geht es darum, sich kurz vorzustellen, den bisherigen Werdegang zusammenzufassen und zu erklären, warum die angestrebte Ausbildung genau zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt. Diese Selbstpräsentation sollte nicht länger als ein bis zwei Minuten dauern und klar strukturiert sein.
Fragen zum Unternehmen und zur Ausbildung
Auch bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist es wichtig, gut vorbereitete Fragen zum Unternehmen und zur Ausbildungsstelle zu haben. Solche Fragen zeigen Interesse und Engagement. Geeignete Fragen könnten sich auf die zukünftigen Aufgaben, die Arbeitsumgebung oder Weiterbildungsmöglichkeiten beziehen. Persönliche Gespräche bieten oft die Möglichkeit, mehr über das Arbeitsklima und die Kollegen zu erfahren, was durch gezielte Fragen genutzt werden sollte.
Höflicher Abschied
Der Abschluss des Gesprächs ist ebenso wichtig wie der Beginn. Bewerber sollten sich höflich und freundlich bedanken, sowohl bei den Gesprächspartnern als auch eventuell erneut beim Empfangspersonal. Ein kurzer Händedruck (sofern dies in der aktuellen Situation angemessen ist) und ein abschließendes Lächeln hinterlassen einen positiven letzten Eindruck. Zudem ist es sinnvoll, nach dem Bewerbungsgespräch eine Dankesmail zu senden, um das Interesse an der Ausbildungsstelle nochmals zu bekräftigen.
Fokussierung auf Offline-Kommunikation
Da das Gespräch in einem persönlichen Umfeld stattfindet, müssen sich Bewerber auf nonverbale Signale und direkte Kommunikation konzentrieren. Das heißt, klar und deutlich sprechen, auf die Tonlage achten und auf die Reaktionen des Gegenübers eingehen. Persönliche Gespräche bieten oft mehr Raum für spontane Zwischenfragen, auf die flexibel reagiert werden sollte.