Persönliche Daten
Die persönlichen Daten stehen immer am Anfang des Lebenslaufs. Dazu gehören Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Optional kann der Bewerber angeben, ob er im Besitz eines Führerscheins ist oder ob es besondere Sprachkenntnisse gibt, die für die Ausbildung von Vorteil sein könnten. Diese Angaben sollten vollständig, aber kurz gehalten werden.
Schulische Laufbahn
Die schulische Laufbahn wird in der Regel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge dargestellt, beginnend mit der aktuellsten Schule. Es sollten der Name der Schule, der Zeitraum des Besuchs sowie der Abschluss angegeben werden. Bei Schülern, die sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben, ist der erreichte oder angestrebte Schulabschluss ein zentrales Element im Lebenslauf. Zusatzqualifikationen, wie besondere Kurse oder Zertifikate, die während der Schulzeit erworben wurden, sollten ebenfalls aufgeführt werden.
Praktische Erfahrungen
Besondere Aufmerksamkeit sollten Bewerber auf die Darstellung von praktischen Erfahrungen legen. Diese umfassen Praktika, Nebenjobs, Ferienjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten. Wichtig ist, dass die Tätigkeiten möglichst relevant für den angestrebten Ausbildungsberuf sind. Jede Station wird mit einer kurzen Beschreibung der Aufgaben versehen. Arbeitgeber, Position, Zeitraum und relevante Aufgaben oder erworbene Fähigkeiten sollten klar und präzise genannt werden. Für Schüler können auch Schulpraktika und Projekte, die im Rahmen des Unterrichts durchgeführt wurden, wichtig sein.
Fähigkeiten und Qualifikationen
In diesem Abschnitt sollten Bewerber auf zusätzliche Fähigkeiten eingehen, die für den Ausbildungsberuf nützlich sein könnten. Dazu gehören EDV-Kenntnisse, Sprachkenntnisse oder auch Führerscheine. Je nach Ausbildungsberuf kann es auch sinnvoll sein, persönliche Stärken zu erwähnen, wie z.B. Teamfähigkeit, handwerkliches Geschick oder organisatorische Fähigkeiten. Diese Angaben sollten jedoch immer belegt werden können, beispielsweise durch Erwähnung in den Praktika oder Nebenjobs.
Hobbys und Interessen
Obwohl Hobbys und Interessen kein zwingender Bestandteil eines Lebenslaufs sind, können sie doch Aufschluss über die Persönlichkeit des Bewerbers geben. Freizeitaktivitäten, die mit dem Ausbildungsberuf in Verbindung stehen, sollten auf jeden Fall erwähnt werden. Hobbys wie Sport, Musik oder ehrenamtliches Engagement können positive Eindrücke hinterlassen, wenn sie Teamarbeit, Engagement oder Ausdauer unterstreichen. Dieser Abschnitt sollte jedoch nicht zu umfangreich sein, sondern den Lebenslauf nur ergänzen.
Bewerbungsfoto
Ein Foto ist bei Bewerbungen in Deutschland zwar keine Pflicht, wird aber oft empfohlen, da es die Bewerbung persönlicher macht. Das Foto sollte professionell aufgenommen und möglichst aktuell sein. Bewerber sollten dabei auf gepflegte Kleidung und ein freundliches Auftreten achten. Das Foto wird in der Regel oben rechts auf dem Lebenslauf platziert.
Formale Gestaltung
Der Lebenslauf sollte klar und übersichtlich strukturiert sein. Tabellarische Darstellungen mit einheitlichen Datumsangaben und klaren Überschriften sind die Regel. Ein gut lesbares Schriftbild und die Vermeidung von langen Textblöcken sind entscheidend, um dem Leser die Orientierung zu erleichtern. In der Regel umfasst der Lebenslauf für eine Ausbildungsplatzbewerbung eine Seite. Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind selbstverständlich.