Familie und Freunde
Persönliche Kontakte im Familien- und Freundeskreis sind häufig die ersten Anlaufstellen, wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht. Viele Ausbildungsplätze werden nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern intern über Empfehlungen vergeben. Es kann daher hilfreich sein, Familie und Freunde über die eigene Suche zu informieren. Oftmals kennen sie jemanden, der einen Auszubildenden sucht, oder haben selbst Kontakte in Unternehmen.
Praktika und Nebenjobs
Ein bereits absolviertes Praktikum oder ein Nebenjob kann den Weg zu einem Ausbildungsplatz ebnen. Arbeitgeber, die die Arbeitsweise und Motivation eines Praktikanten oder Aushilfsarbeiters bereits kennengelernt haben, bieten diesen oft eine Ausbildungsstelle an. Durch ein gutes Netzwerk im Unternehmen steigt die Chance, eine Ausbildung angeboten zu bekommen.
Schulen und Lehrer
Viele Schulen arbeiten mit lokalen Unternehmen zusammen und können wertvolle Kontakte vermitteln. Lehrer und Schulberater haben oft einen Überblick über freie Ausbildungsplätze in der Region und pflegen Kontakte zu Unternehmen, die regelmäßig Ausbildungsplätze anbieten. Schüler sollten daher auch das Gespräch mit ihren Lehrern suchen und sich über vorhandene Kontakte informieren.
Berufliche Netzwerke
Plattformen wie LinkedIn und Xing bieten die Möglichkeit, sich mit potenziellen Arbeitgebern zu vernetzen und über Empfehlungen einen Ausbildungsplatz zu finden. Durch den Aufbau eines professionellen Profils und die Vernetzung mit Fachleuten aus der gewünschten Branche lassen sich Chancen erhöhen. Arbeitgeber können hier auch direkt auf passende Profile aufmerksam werden.
Vereine und Ehrenamt
Mitgliedschaften in Vereinen oder Engagements im Ehrenamt bieten ebenfalls gute Gelegenheiten, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Oft sind Unternehmer oder Personalverantwortliche selbst ehrenamtlich tätig oder engagieren sich in Vereinen, sodass hier informelle Gespräche und Empfehlungen für einen Ausbildungsplatz zustande kommen können.
Karrieremessen und Branchentreffen
Berufs- und Ausbildungsmessen bieten die Möglichkeit, direkt mit Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen und sich persönlich vorzustellen. Diese persönlichen Kontakte sind oft ein Vorteil im Vergleich zu anonymen Bewerbungen. Auch Branchentreffen, wie etwa lokale Handwerksmessen, bieten Chancen, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen und sich frühzeitig für eine Ausbildung ins Gespräch zu bringen.
Soziale Netzwerke
Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter sind ebenfalls nützliche Werkzeuge, um Ausbildungsplätze über persönliche Netzwerke zu finden. Viele Unternehmen und Personen aus dem Bekanntenkreis teilen offene Stellen über soziale Medien, sodass durch regelmäßiges Beobachten und Mitteilungen eine passende Ausbildungsstelle entdeckt werden kann.