in 🇩🇪 Deutschland

Eltern

Eltern im Lebenslauf der Berwerbung für Ausbildungsplatz 2025

Die Angabe von Eltern und Geschwistern im Lebenslauf ist in Deutschland nicht erforderlich und auch nicht üblich. Bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz sollten persönliche Informationen auf das Wesentliche beschränkt bleiben. Arbeitgeber konzentrieren sich auf die fachlichen Qualifikationen, schulische Laufbahn und relevante Erfahrungen des Bewerbers. Familienangehörige spielen dabei keine Rolle.

Relevante Informationen im Lebenslauf

Ein Lebenslauf für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz in Deutschland sollte sachlich und strukturiert sein. Relevante Informationen umfassen persönliche Daten (Name, Anschrift, Kontaktdaten), schulische Ausbildung, berufliche Erfahrungen (wie Praktika oder Nebenjobs), Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse und gegebenenfalls Hobbys. Angaben zu Eltern oder Geschwistern sind nicht relevant und werden in modernen Lebensläufen nicht erwartet.

Historische Entwicklung der Angabe von Familienangehörigen

Früher war es in Deutschland teilweise üblich, im Lebenslauf Angaben zu den Eltern und deren Berufen zu machen, vor allem wenn es um berufliche Netzwerke oder den sozialen Status ging. In der heutigen Zeit ist dies jedoch überholt. Arbeitgeber interessiert nicht mehr, aus welcher Familie der Bewerber stammt, sondern ob er oder sie für den Ausbildungsplatz geeignet ist. Der Fokus liegt ausschließlich auf den persönlichen Qualifikationen und nicht auf dem familiären Hintergrund.

Diskriminierungsverbot und Datenschutz

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland schützt Bewerber vor Diskriminierung aufgrund persönlicher oder familiärer Hintergründe. Daher sollten auch keine Informationen zu Familienangehörigen im Lebenslauf aufgeführt werden, um potenzielle Diskriminierungen zu vermeiden. Darüber hinaus spielen Datenschutzgründe eine Rolle, da die Weitergabe von Informationen über Dritte, wie Eltern oder Geschwister, ohne deren Zustimmung problematisch sein kann.

Was stattdessen im Lebenslauf stehen sollte

Statt Angaben zu Eltern und Geschwistern zu machen, sollten Bewerber den Fokus auf ihre eigenen Qualifikationen und Fähigkeiten legen. Dazu gehören:

  • Persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktdaten)
  • Schulischer Werdegang (einschließlich Abschluss und voraussichtlicher Abschluss)
  • Berufliche Erfahrungen (wie Praktika, Ferienjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten)
  • Besondere Qualifikationen (z. B. Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse)
  • Hobbys und Interessen, wenn sie relevant für den angestrebten Ausbildungsplatz sind

Diese Informationen geben dem Arbeitgeber ein vollständiges Bild von den Kompetenzen des Bewerbers und dessen Eignung für die Ausbildung.

Wann Angaben zu Familienmitgliedern relevant sein könnten

In seltenen Ausnahmefällen können Angaben zu Familienmitgliedern relevant sein, wenn sie unmittelbar mit dem Ausbildungsplatz oder der angestrebten Berufsausbildung in Zusammenhang stehen. Zum Beispiel könnte es in einem Familienunternehmen von Bedeutung sein, wenn der Bewerber bereits praktische Erfahrungen im Betrieb der Eltern gesammelt hat. In solchen Fällen sollte der Bezug zur Berufserfahrung klar dargestellt werden, nicht aber der familiäre Hintergrund als solcher.

Persönliche Informationen richtig beschränken

Ein moderner Lebenslauf konzentriert sich ausschließlich auf die relevanten beruflichen und schulischen Qualifikationen. Angaben zur familiären Situation, etwa wie viele Geschwister jemand hat oder welchen Beruf die Eltern ausüben, sind für die Auswahl von Bewerbern irrelevant. Bewerber sollten ihren Lebenslauf so gestalten, dass er auf die Anforderungen der angestrebten Ausbildung zugeschnitten ist und keine unnötigen persönlichen Informationen enthält.

Bedeutung der Unabhängigkeit des Bewerbers

Die Nicht-Angabe von Eltern und Geschwistern im Lebenslauf unterstreicht die Unabhängigkeit des Bewerbers. Arbeitgeber legen Wert darauf, dass der Bewerber seine Eignung und Motivation für den Ausbildungsplatz selbst unter Beweis stellt. Informationen über die familiäre Herkunft könnten leicht den Eindruck erwecken, dass der Bewerber seine Bewerbung auf äußere Einflüsse stützt, anstatt auf seine eigenen Qualifikationen und Interessen.

Wie mit Nachfragen im Bewerbungsgespräch umgehen

Sollte im Bewerbungsgespräch dennoch nach familiären Hintergründen gefragt werden, kann der Bewerber solche Fragen höflich und knapp beantworten. Es ist jedoch selten, dass solche Fragen gestellt werden, da sie oft als unprofessionell oder unangebracht gelten. Sollten Fragen in diese Richtung gehen, kann der Bewerber die Antwort auf seine beruflichen Ziele und Interessen lenken, um den Fokus des Gesprächs beizubehalten.

Vermeidung unnötiger Informationen

Angaben zu Eltern und Geschwistern lenken im Lebenslauf von den wirklich wichtigen Informationen ab. Der Lebenslauf sollte so prägnant und klar wie möglich formuliert sein, um die wichtigsten Fähigkeiten und Qualifikationen des Bewerbers in den Vordergrund zu rücken. Unnötige persönliche Informationen wirken dabei oft unprofessionell und verwässern den Fokus auf das berufliche Profil.

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